Arbeitskreis 2

Soziales und kulturelles Miteinander

Arbeitskreis 2 „Soziales und kulturelles Miteinander“

Sprecher: Gerald Peißl, Stellvertreterin: Andrea Pigisch

Zum Thema „Soziales und kulturelles Miteinander“ setzten sich die Bürgerinnen und Bürger erstmals in der Zukunftswerkstatt im November 2009 auseinander indem die Stärken und Schwächen des Stadtteils kritisch betrachtet wurden.

Zukunftswerkstatt NeugereutZukunftswerkstatt Neugereut

Zu den großen Pluspunkten des Stadtteils zählen neben der guten Nahverkehrsanbindung, das reiche kulturelle Angebot im Stadtteil und die vorbildliche Ausstattung mit sozialen Einrichtungen und Schulen. Defizite im Bereich Soziales und Kulturelles sahen die Teilnehmer vor allem in den Bereichen „Angebote für Kinder und Jugendliche“, dem Miteinander der Generationen und Kulturen sowie der Kommunikation zwischen den Generationen und Kulturen und dem Informationsfluss im Stadtteil.

Unter dem Dach des Arbeitskreises 2 „Soziales und kulturelles Miteinander“ haben sich die Teilnehmer nun vorgenommen, neben der Erarbeitung eines Konzeptes zur Beteiligung von Migrantinnen und Migranten am gesamten Sozialen Stadt Prozess, zusätzliche alters- bzw. bedürfnisgerechte Angebote für Kinder und Jugendliche zu schaffen. Außerdem ist es ein großes Anliegen den Neugereutern, den Dialog zwischen den Generationen und Kulturen zu fördern, einen Tauschring für ehrenamtliche Aktivitäten zu entwickeln und einen Raum der Besinnung und des Gebetes für alle, einzurichten.
Inzwischen konnte schon einiges in Angriff genommen werden.
So konnten z.B. mit dem EU-Förderprogramm „STÄRKEN vor Ort“ über 40 Mikroprojekte für die Qualifizierung von Jugendlichen und erwerbslosen Frauen initiiert werden und am 8. Juli 2011 wurde der „Tauschring“ für Neugereut der Öffentlichkeit vorgestellt.
Leider schaffte es der Tauschring trotz Interesses aus der Bürgerschaft nicht, sich dauerhaft im Stadtteil zu etablieren.

Neu Hinzugezogene für ein Engagement im Stadtteil zu begeistern oder einfach nur Neugereut als lebenswerten Stadtteil vorzustellen,
ist das Ziel des Neubürgerpakets - ein Projekt der Einzelprojektgruppe Kommunikation. Hierzu ist vorgesehen, den Neubürgern Informationen rund um den Stadtteil und ein kleines Präsent zu überreichen. Darüber hinaus werden die Neubürgerinnen und Neubürger ins Stadtteilbüro eingeladen, bei eine Tasse Kaffee und Gebäck das Begrüßungspaket abzuholen.

Das wichtigste Projekt des Arbeitskreises ist jedoch die Realisierung des lang gehegten Wunsches nach einem „Bürgerhaus“. Seit 2010 wird mit großem Interesse und reger Beteiligung das Leuchtturmprojekt, „Ein Bürgerhaus für Neugereut“ im Stadtteil verfolgt. Die Standortentscheidung ist getroffen. Das Bürgerhaus für alle Generationen und Kulturen soll in das Gebäude Flamingoweg 24, indem bisher die Einrichtung des Kinder- und Jugendhaus JimPazzo beheimatet ist, integriert werden… mehr.

Im August 2012 wurde ein europaweiter „Nichtoffener Planungswettbewerb“ ausgeschrieben mit dem Ziel, Planungsideen für die Modernisierung und Erweiterung des Gebäudes und Ideen zur Aufwertung der umgebenden   
Freiräume zu bekommen. Aus insgesamt 15 Vorentwürfen hat sich der Preisträger Bez + Kock durch seine differenzierte Planung hervorgetan. Über den weiteren Verlauf der Planung wurden die Bürgerinnen und Bürger regelmäßig informiert.

Im April 2014 erfolgte der Grundsatzbeschluss durch den Gemeinderat. Der Baubeschluss im Gemeinderat wurde im Juli 2015 gefällt. Im August wurde die Baustelle eingerichtet. Am 11. Juni 2016 wurde das Richtfest gefeiert.
Im Juli 2017 wurde das Gebäude fertiggestellt. Am Samstag, den 23. September 2017 findet die feierliche Einweihung mit einem Tag der offenen Tür und der Veranstaltung "Markt der schönen Angebote" statt.

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