Arbeitskreis 3

Öffentlicher Raum, Freiraum und Verkehr

Arbeitskreis 3

Arbeitskreis 3 „Öffentlicher Raum, Freiraum und Verkehr“

Sprecherin: Jana Schuster, Stellvertreter: Carsten Wolff

u Beginn der Bürgerbeteiligung wurden als große Qualität u. a. die ruhige Wohnlage mit dem autofreien Kernbereich, und die schöne Durchgrünung des Stadtteils bewertet. Aber auch die zahlreichen Spielflächen im Stadtteil und die Angebote zur Naherholung, wie der Max-Eyth-See tragen in hohem Maße zur Wohnqualität Neugereuts bei.

Defizite im Bereich öffentlicher Raum und Freiraum werden vor allem in der Qualität der Wegebeläge und der Möblierung von Aufenthaltsbereichen gesehen. Insbesondere der in die Jahre gekommenen Klinkerbelag des Marktplatzes mit Ladenpassage und die Aufenthaltsqualität von Grünanlagen zeigen erhöhten Sanierungsbedarf. Auch das unübersichtliche fußläufige Wegenetz bedarf einer Modernisierung.

Seither wurde eine Vielzahl von Ideen für Neugereut entwickelt und im Arbeitskreis 3 „Öffentlicher Raum, Freiraum und Verkehr“ weiter konkretisiert. Zentrale Themen sind neben der Errichtung von Treffpunkten im öffentlichen Raum, die das ganze Jahr Spiel- und Bewegungsangebote für alle Bewohner des Stadtteils bieten sollen, Wege, die den Stadtteil als Lebensadern vernetzen und vielfältige Möglichkeiten für spontane Begegnungen bieten.

Um diese Ziele planerisch umzusetzen, wurde im Juli 2010 das Büro „lohrberg stadtlandschaftsarchitektur“ mit der Erstellung des Masterplans „Grün- und Freiflächenkonzept Neugereut“ beauftragt. Der Masterplan bildet die Grundlage für weitere Fachplanungen und zeigt als Konzept die gewünschten Entwicklungen auf. Darüber hinaus soll der Masterplan die einzelnen baulichen Maßnahmen zur Aufwertung des öffentlichen Raums in ihrer baulichen Umsetzung festlegen. Mehr Informationen unter Masterplans „Grün- und Freiflächenkonzept Neugereut“.

Die Realisierung von Aufwertungsmaßnahmen im öffentlichen Straßenraum ist ein wichtiger Schwerpunkt des AK 3. 2012/2013 stand darüber hinaus auch das Thema Sicherheit im Straßenraum im Vordergrund. Insbesondere an schlecht einsehbaren Querungsstellen sollte mit Hilfe von Gehwegnasen der Autoverkehr verlangsamt und für die Bedürfnisse der Fußgänger sensibilisiert werden. Im Frühjahr 2013 konnten die Querungshilfen umgesetzt werden.

Mit der Planung erster Projekte zur Aufwertung des Inneren Wegenetzes (Bereiche: Arche-St. Monika, Schule-Schneideräckerstraße und Zentrum Pelikanstraße) wurde im Sommer 2012 das Büro Planstatt Senner beauftragt. Im Juni 2013 wurde die Entwurfsplanung dem Arbeitskreis vorgestellt und im Sommer 2014 haben Gemeinde- und Bezirksbeirat die Planung (GRDrs 275_2014) beschlossen. Im Mai 2016 wurde die Aufwertung des 1. Bauabschnitt Arche St. Monika mit Bürgermeiser Päzold eingeweihtDie Realisierung des 2. und 3. Bauabschnitt folgen 2018 und 2019.

Im Hinblick auf die Einbindung eines Bewegungsparcours für Erwachsene wurde ein Prüfauftrag gestellt, sowohl sowohl einen alternativen Standort im Wegeabschnitt Arche-St. Monika zu entwickeln als auch Bewegungsgeräte im Hinblick auf den Trainingseffekt  zu beleuchten. Mit der Einbindung des Fachamtes für Sport und Bewegung ist es gelungen, einen weiteren kompetenten Partern für das Projekt Bewegungsparcours zu gewinnen. Am 23.10.13 hat Herr Mündorfer dem Arbeitskreis das Ergebnis seiner Recherchen im Hinblick auf das Thema "Bewegungsförderung für ältere Menschen" vorgestellt. Der Bewegungsparcours für Erwachsene wird aktuell auf der Wiese an der Marabustraße gebaut. Hier entsteht ein Bewegungsangebot mit 7 Übungsstationen an denen der Gleichgewichtssinn geübt und die Muskeln gestärkt werden können. Mehr Infos ...

In engem Zusammenhang mit dem Projekt zum Bürgerhaus im Flamingoweg 24 steht die Aufwertung des öffentlichen Freiraums. Im Rahmen des Wettbewerbs "Modernisierung Kinder- und Jugendhaus und Erweiterung zum Bürgerhaus" wurde mit dem 1. Preis von Bez + Kock Architekten auch auch vom Büro Wiederkehr das Konzept zur Aufwertung des öffentlichen Umfeldes prämiert. Marktplatz und Spirillo-Ebene sollen zur "Neuen Mitte" von Neugereut umgestaltet werden. U.a. ist vorgesehen, mit einer großzügigen Freitreppe und barrierefreien Rampe den Marktplatz mit der Spirillo-Ebene zu verbinden. Die Mosaikskulptur Spirillo soll rückgebaut und nordwestlich versetzt neu errichtet werden. Leider wurden die Mittel zum Wiederaufbau in den Haushaltsberatungen 2016/2017 nicht bewilligt. Die Planung des Büro Wiederkehr aus Nürtingen sieht korrespondierend zur Freitreppe, im südwesten des Spirillo-Platzes vier Ebenen vor, deren vierte Ebene mit dem Spirillo nachgerüstet werden kann, sobald eine Finanzierung gefunden wurde. Im Frühjahr 2016 wurde die öffentliche Freiraumplanung um den Bereich der Fußgängerzone zur "Neuen Mitte Neugereut" erweitert. Mit der Baumaßnahme wurde im Sommer 2017 begonnen.

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