Architekturspaziergang

Erfolgreicher Städtebauspaziergang in Neugereut

ZackendachhäuserJessica Peringer, Frank LehmannEinführung mit DiavortragPeter Fallerv.l.n.r. Bernd-Marcel Löffler, Jana Schuster, Jürgen Häußer, Bertold PetriDorothee Keuerleber, Anderas WinklerCafe im Nebenzentrum WildganswegKontrastprogramm mit Zwei-SchwabenBesichtigung Innenhof SchnitzInnenhofPatricia LegnerWohnhügelhaus SchnitzBegrünter SchnitzPelikanschule NeugereutJörg-Ratgeb-SchuleStation St. MonikaMatthias Aner, Carsten WolffBei Kaffee und HefezopfAustauschAndreas Bender, Jessica Peringer

Strahlender Sonnenschein und ein interessantes Thema lockten über 50 Besucher zum ersten Städtebau - Spaziergang nach Neugereut: „Vom Ideen-wettbewerb zur gebauten Wirklichkeit“ hatte das Architektenteam - Dorothee Keuerleber, Peter Faller, Frank Lehmann und Jürgen Schwarz - die Veranstaltung überschrieben.

2011 wurden in Neugereut die Zackendachhäuser und auch das Wohnhügelhaus „Schnitz“ auf Grund ihres dokumentarischen und exemplarischen Wertes in die Liste der Kulturdenkmale Baden-Württemberg aufgenommen.

50 Jahre nach dem Ideenwettbewerb, der 1963 die „Wohnhügel“, das städtebauliche Konzept der Architekten Frey, Schröder und Schmidt auszeichnete, wurde damit nochmal ein Schlaglicht geworfen auf die Vorstellung vom Wohnen auf der Etage und im Grünen. Nun machten sich die Neugereuter auf den Weg, um die inzwischen verblassten Spuren dieser Ideen in ihrem „Modellstadtteil“ wieder zu entdecken. Peter Faller, als Mit-Eigentümer und Mit-Architekt des „Schnitz“ Neugereuter Urgestein und Dorotehee Keuerleber, als Neu-Neugereuterin gaben zunächst im Ökumenischen Gemeindezentrum eine Einführung in das komplexe Thema. Dann wurden mit den beiden Kulturdenkmalen und 5 weiteren Stationen im Stadtteil die praktischen Beispiele in Augenschein genommen: die Zackendachhäuser, die ev. Kindertageseinrichtung „Oase“, das Wohnhügelhaus „Schnitz“, das Zweispänner-Hochhaus die „Zwei-Schwaben“, das Schulzentrum mit Pelikan- und Jörg-Ratgeb-Schule und das Alten- und Pflegeheim St. Monika.
Beim abschließenden Gedankenaustausch und einer kleinen Stärkung im „Öku“ zeigten sich die Besucher rundum zufrieden und stellten verwundert fest: dieser Städtebauspaziergang hat tatsächlich auch für „alte“ Neugereuter noch Überraschungen geboten. Einig war man sich auf jeden Fall: „Das müssen wir unbedingt wieder machen, denn es gibt noch viel zu sehen in Neugereut auf den Spuren der Stadtentwicklung!“ Die Initiatoren freuten sich sehr über die große Resonanz und haben sich die Fortsetzung der Städtebauspaziergänge in Neugereut vorgenommen.


14.01.2013, lauser, Kategorie(n): Kultur.

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